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PostgreSQL Integration

 

Beschreibung

Wird die PostgreSql Integration aktiviert, dann werden Abfragen in Büro+ nicht mehr über die ComAktiv Schnittstelle durchgeführt sondern über die PostgreSQL Datenbank. Dies hat in den meisten Fällen eine deutliche Performance Steigerung zur Folge. Folgende Funktionen sind dabei betroffen:

Abfragen über Trigger vom Typ NextTable.

GetTable

GetTableRange

GetTableAsDataTable

FilterTable

FilterTableFree

 

Möchten man trotz aktivierter PostgreSQL Integration direkt auf die Büro+ Datenbank (und damit über ComAktiv) zugreifen, können folgende Befehle verwendet werden:

GetTableBP

GetTableRangeBP

FilterTableBP

FilterTableFreeBP

 

 

Aktivierung

Workflow: In einem Workflow gibt es zwei Stufen für die Aktivierung: Auf dem Workflow selber und pro Trigger. Möchten man die PostgreSQL Integration in einem Workflow verwenden, dann muss dies auf dem Workflow aktiviert werden. Zusätzlich kann pro Trigger festgelegt werden, ob die PostgreSQL Integration aktiviert werden soll oder nicht. Es müssen also beide Schalter aktiv sein, damit die Integration verwendet wird.

WorkForm: Die PostgreSQL Integration wird pro Form aktiviert oder deaktiviert und gilt für alle Skripte in diesem Form.

 

Zu Beachten

Bei der Aktivierung der PostgreSQL Integration sind einige Punkte zu beachten:

Die Replikation kann ein paar Sekunden dauern. Üblicherweise liegt diese Zeit unter 1 Sek, kann aber auch länger dauern. Wenn nun ein Datensatz neu angelegt wird dann wird dieser unmittelbar danach mittels PgSQL Abfrage nicht gefunden. In diesem Fall kann mit den Funktionen PgSqlCheckReplication oder PgSqlCheckReplicationBP geprüft bzw. gewartet werden bis der Datensatz Repliziert wurde.

Der Replikationsdienst kann seinen Dienst versagen und repliziert nicht mehr weiter. Das ist nicht immer sofort erkennbar. Um dem entgegenzuwirken kann die "Überwachung und automatische Wiederherstellung der Automatisierungsaufgabe" aktiviert werden. Diese Überwachung erkennt, wenn die Replikationsaufgabe gesperrt wurde und aktiviert diese wieder.

Die Replikation läuft nur in eine Richtung: Von Büro+ zu PostgreSQL. Deshalb werden Daten die über die klassischen GetTable Anweisungen geladen und geändert werden direkt in die Büro+ DB zurückgeschrieben.

Einige Felder sind nicht in der PostgreSQL Datenbank vorhanden und die Tabellenstruktur ist nicht identisch. Deshalb funktionieren die oben aufgeführten Mechanismen nicht immer und man sollte für jedes Skript einzeln prüfen und testen ob eine Umstellung unproblematisch ist oder nicht. Wir haben jedoch schon einige Vorkerungen getroffen um die Kompatibilität zu steigern:

Selektionsfelder sind in der PostgreSQL Datenbank immer in einer separten Tabelle. Dies wird in der Suche berücksichtigt.

Die Werte werden immer direkt aus Büro+ ausgelesen. Deshalb können auch berechnete Felder, die nicht in der PostgreSQL Datenbank vorhanden sind, wie gewohnt ausgelesen werden.